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Das war der erste virtuelle Greiner Assistec Innovation Day!

01.12.2021 | 2 Minuten Lesezeit
Wolfgang Rotschopf

Der erste virtuelle Innovation Day von Greiner Assistec bot Teilnehmern aus aller Welt die Möglichkeit, einen Einblick in die einzigartige Herangehensweise des Unternehmens zu erhalten: unter dem Motto „Mastering Complexity“ arbeitet Greiner Assistec eng mit seinen Kunden zusammen, um maßgeschneiderte Kunststoffteile, Produkte und Komponenten zu entwickeln, die mit sorgfältig ausgewählten Technologien hergestellt werden.

Der Innovation Day bot Besuchern vier Live Sessions und die Möglichkeit zu einem virtuellen Produktionsrundgang. Detailliertere Session-Berichterstattungen und Aufzeichnungen aller Live-Sessions werden in Kürze verfügbar sein!

Session 1: Innovation auf höchstem Niveau

Der Innovation Day wurde durch Karl Berger, Vice President Greienr Assistec offiziell eröffnet, mit einer Präsentation zum Thema "Delivering world-class innovation - the Greiner Assistec approach". Er sprach darüber, dass es für ein Unternehmen, das keine eigenen Produkte hat, eine besondere Herausforderung ist, innovativ zu sein, und erklärte, dass es die Aufgabe und Kompetenz von Greiner Assistec ist, durch die Entwicklung einer breiten Palette von gezielten innovativen Ansätzen und Dienstleistungen einen Mehrwert für Kunden zu schaffen. Er zeigte auch aus der Managementperspektive auf, wie Greiner Assistec innovative Initiativen managt und sein Netzwerk nutzt, um seinen Kunden erstklassige Dienstleistungen zu bieten, die ihnen helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Session 2: Smarte Produktionsprozesse

Philipp Pirafelner, Greiner Assistec Global Senior Expert Technology Integration und Andreas Enhuber, Project Lead smart Robotics - ESCAD Austria, erläuterten in einem Vortrag, wie Greiner Assistec Prozesse individuell automatisiert, bei denen eine herkömmliche Automatisierung nicht sinnvoll ist.

"Mit unserem Konzept von modularen Lösungen für Automatisierungszellen vereinfachen wir Abläufe, verbessern die Produktionsstabilität und steigern die Qualität", so Philipp Pirafelner. "Diese Automatisierungslösung schafft einen Mehrwert für unsere Kunden."

Seine Präsentation befasste sich mit "SMART"-Automatisierung und der wichtigen Rolle von Robotik und Intralogistik, wobei der Schwerpunkt auf Cobot-Modulen lag.

Session 3: Das Konzept der Wiederaufbereitung

Stephan Laske, Global Director R&D beleuchtete, dass das Ende der Lebensdauer von Produkten ein sehr wichtiger Faktor in der CO2-Gesamtbilanz ist. "Es gibt bereits mehrere Szenarien, die von der Lebensdauer, den verwendeten Materialien und der Produktkomplexität abhängen, wobei Wiederverwendung und Refurbishment/Reparatur die nachhaltigsten sind."

Greiner Assistec - als Anbieter nachhaltiger Lösungen - kann seine Kunden bei der Erstellung von Aufarbeitungsszenarien für ihre Produkte unterstützen und ihnen helfen, den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte zu verringern.

Greiner Assistec versucht immer, so viele Teile wie möglich im Aufbereitungsprozess wiederzuverwenden: Kunststoffe bis zu sechsmal, Metall bis zu zehnmal und Elektronik bis zu viermal. Er erklärte, dass Teile, die nicht weiterverwendet werden können (aufgrund von Beschädigungen), dem Recycling / der Energierückgewinnung zugeführt werden.

Stephan Laske zeigte fünf Schritte auf, um Produkte nachhaltig zu machen.

  1. Produktanalyse für End-of-Life-Optionen
  2. Design für die Kreislaufwirtschaft
  3. Optionen für die Wiederaufbereitung
  4. Recycling-Optionen
  5. Lebenszyklusanalyse (LCA)

Abschließend erklärte Stephan Laske, wie Greiner Assistec als nachhaltiger Lösungsanbieter für die Produkte seiner Kunden agiert. Das Unternehmen organisiert die Abholung, produziert Ersatzteile und nutzt digitale Plattformen, um die Nachfrage mit der Logistik und der Produktion zu verbinden. Darüber hinaus wartet Greiner Assistec Produkte, leitet mechanisches und chemisches Recycling ein und bietet einen End-of-Life-Service an, um ein intelligentes Refurbishment durchzuführen.

Session 4: Intralogistik-Optimierung mit BMW

In der abschließenden Session präsentierte und diskutierte Greiner Assistec Global Business Development Manager, Florian Kepplinger eine erfolgreiche Produktentwicklung mit einem führenden deutschen Automobilhersteller. "Die Entwicklung einer Verpackungslösung für hochsensible und variantenreiche Teile ist eine Herausforderung", sagte Florian Kepplinger. Er führte die Teilnehmer durch den Weg von der Idee bis zur Serienproduktion - inklusive aller Herausforderungen in dieser anspruchsvollen Branche.

Virtuelle Produktionsführung

Die Veranstaltung umfasste auch eine virtuelle Führung durch die Produktionsanlagen von Greiner Assistec in Březová, Tschechien, bei der die Teilnehmer einen Blick hinter die Kulissen werfen konnten, um zu sehen, wie das Unternehmen Komplexität mit Innovation und Technologie meistert.

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